Ich konzentriere mich auf Entwicklungen in Bezug auf Wirtschafts- und Marktaspekte in Europa.

Nicht nur die politische Landschaft Deutschlands erlebt einen Umbruch. Nun scheint die deutsche Regierung bereit zu sein, eine Fusion zwischen zwei ihrer einst großen Bankentruppen, der Deutschen Bank und der Commerzbank, zu genehmigen. Dies scheint ein Schritt zu sein, um sicherzustellen, dass Deutschland behaupten kann, einen finanziellen Akteur zu haben, der deutsche Unternehmen im Inland und insbesondere im Ausland ausreichend finanziell unterstützen kann. Dies ist eine gefährliche Idee. Auch wenn es hier mal eben nicht um commerz finanz karte sperren lassen geht.

Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank AG, verließ, Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank AG, und Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), kamen zum Europäischen Bankenkongress im Opernhaus Frankfurt in Frankfurt am Freitag, 16. November 2018. Draghi erwartet, dass die Eurozone auch in den kommenden Jahren weiter wachsen wird, auch wenn die Risiken des Protektionismus „sehr sorgfältig überwacht“ werden müssen. Fotograf: Alex Kraus / Bloomberg © 2018 Bloomberg Finance LP

Das Finanzministerium oder das Bundesministerium der Finanzen (BMF) sagte, es würde nicht in einen Kommentar gezogen, der Spekulationen anheizt. Die Kursentwicklung beider Banken im bisherigen Jahresverlauf war insgesamt und die letzten drei Jahre waren im Vergleich zum DAX-Index alles andere als spektakulär. Schnäppchenjäger spüren möglicherweise eine Gelegenheit.

  • DAX: YTD -17,01%, vergangene drei Jahre – 0,90%
  • Deutsche Bank: YTD -54,46%, vergangene drei Jahre -61,60%
  • Commerzbank: YTD -43,50%, vergangene drei Jahre -30,49%

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Die Finanzpresse konnte in mehreren unabhängigen Quellen keine Stellungnahme der Deutschen Bank erheben, obwohl ein Sprecher schnell auf die jüngsten Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing hingewiesen hatte, der die hartnäckigen Fusionsspekulationen rundweg abgelehnt hat.

Die Deutsche Bank war in den achtziger Jahren zu einem Zeitpunkt die führende Anleihe-Bank ohne Anleihen der Welt und schien den Weg zu zeigen, dass europäische „Universalbanken“ den Kapitalkampf gegen die US-amerikanischen und japanischen Investmentbanken wie Goldman Sachs, JP Morgan (wie es) antreten war dann) und Nomura Securities. Natürlich könnte man argumentieren, dass die Schweizer Riesen Credit Suisse und Union Bank of Switzerland genau das bereits getan haben.

In letzter Zeit musste sich die Deutsche jedoch mit negativen Schlagzeilen gegen zwei hochkarätige Fälle von Geldwäsche auseinandersetzen, da die Finanzaufsichtsbehörden auf der ganzen Welt gegen alle Formen von Marktmissbrauch und / oder Manipulation vorgehen.

Der Kurs der Aktie ist auf Rekordtiefs gefallen, während die Aktien der Commerzbank in ähnlicher Weise gefallen sind. Der letztere Name hat sich nie erholt, seit die Bank 2008 während der globalen Finanztätigkeit gerettet wurde.

Die Aussicht ist also, dass Deutschland ein Szenario betrachtet, in dem die Märkte zusammenbrechen, das Underwriting und das Verkaufsvolumen zurückgehen und zwei schwache Akteure zusammengelegt werden sollen. Es scheint, dass dies kein Zusammenschluss ist, bei dem ein offener, freier Markt viel Synergie bewirken würde. Das BMF erwägt jedoch, dass sich der Staat an der Deutschen Bank beteiligt, und dann eine Fusion der beiden Banken durch einen Aktientausch organisiert.

Die mögliche Alternative besteht darin, dass der Staat in die Taschen stürzt und eine Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche finanziert. Was wir wissen, ist, dass der Deutsche CEO Christian Sewing offen gegen eine Fusion mit der Commerzbank ist, während der Commerzbank-Chef Martin Zielke der Idee nicht feindlich gesinnt ist.

Immer wenn zwei schwache Spieler zusammengebracht werden, muss die Hauptfrage sicher sein:

„… Wie wird diese Fusion funktionieren? …“

Man kann behaupten, dass dies keine Fusion von Gleichen ist, da die Deutsche sowohl auf dem heimischen als auch auf dem Weltmarkt immer ein größerer Spieler war. Es ist jedoch wahr, dass sich beide Spieler aus einer schwachen Position aufeinander zu bewegen.

Das Problem bei der Verschmelzung von Deutsche Bank und Commerzbank besteht darin, dass beide große Benutzerbasis haben, obwohl die Reichweite weltweit gesunken ist. Wie sich aus dem Zusammenbruch des Aktienkurses ergibt, haben beide leider eine begrenzte Fähigkeit gezeigt, Einnahmen zu erzielen. Damit ein Geschäft dieser Art überleben und erfolgreich sein kann, müssen erhebliche Einschnitte vorgenommen werden, damit das neue Unternehmen seine Ressourcen dort konzentrieren kann, wo es klare Vorteile beim Produktangebot hat. Das bedeutet, einige heilige Kühe zu opfern und den darauf folgenden sozialen und politischen Sturm zu überwinden.

Angesichts dessen, dass dies politisch motiviert zu sein scheint, fragt man sich, ob die grundsätzliche Frage nach der Vereinbarkeit von Unternehmenskultur vollständig geprüft wurde. Wenn der international ausgerichtete Deutsche einen Entscheidungsprozess hat, der nicht mit dem der Commerzbank vergleichbar ist, besteht wenig Hoffnung, dass das nicht so dynamische deutsche Duo einen produktiven Deal abschließen kann.

Die Kernfrage lautet: Gibt es eine zukunftsweisende Vision? Wenn dies der Fall ist, kaufen sich die talentierten Leute jeder Bank ein?